Weine aus Italien

 

Piemont

 

Mit der Hauptstadt Turin umfasst die Rebfläche im Piemont rund 60.000 Hektar.
Es liegt in einem riesigen Alpental,an dessen Südwest- und Osthängen in kühlem Klima Wein angebaut wird. Die Reifezeit dauert dementsprechend lange und kommt den außergewöhnlichen Aromen zugute. Das Terroir ist oft vulkanischer Tuff, mit häufigem Auftreten von Kalk.

Die meisten Spitzenweine Italiens kommen neben der Toskana aus dem Piemont. 75% der angebauten Weine sind rot, angeführt von den außergewöhnlichen Baroli und Barbaresci. Etwa ein Viertel der angebauten Weine tragen das DOC(G) Prädikat.
Weitere im Piemont stark vertretene Weine sind Barbera mit rund 50 % der Anbaufläche, Dolcetto, Gattinara, Gavi, Grignolino, Moscato d'Asti und Nebbiolo d'Alba sowie perlender Asti Spumante.

 

Toskana

Mit ca. 64.000 ha Rebfläche neben der Region Piemont das bekannteste Weinbaugebiet Italiens.

Mit unzähligen Mikroklimata und in unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten wird eine große Vielfalt an unterschiedlichsten Weintypen begünstigt, Hauptrebsorte ist aber der Sangiovese.
Dieser hat Hauptanteile im Chianti, Brunello und Rosso di Montalcino werden zu 100 % aus Sangiovese Grosso erzeugt.

Der Anteil an DOC- und DOCG-Weine liegt bei ca. 45 Prozent, allerdings gibt es gerade in der Toskana einen hohen Anteil an IGT Weinen die die engen DOC Grenzen sprengen und diesen an Qualität in nichts nachstehen (sog. Super Toskaner).

 

 

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